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Wärmepumpe PLUS

Sie suchen eine effiziente, klimafreundliche und zukunftsfähige Heizvariante? Dann ist die Wärmepumpe PLUS die perfekte Lösung. 

Mit Wärmepumpe PLUS holen Sie sich nicht nur ein zukunftsfähiges Heizsystem ins Haus.

    Maximaler Komfort               

    Minimaler Aufwand

    Umfassende Beratung

Das PLUS bedeutet für Sie:

Alles aus einer Hand

Die SWG sind Ihr zentraler Ansprechpartner für die gesamte Abwicklung – von Beratung über Installation, Betrieb und Service. Wir sind für Sie da.

Heizlastberechnung inklusive

Die Heizlastberechnung ist der entscheidende Schritt für eine wirtschaftliche und komfortable Heizungsanlage. Unsere Spezialisten berechnen Ihnen gerne Ihre individuelle Heizlast und finden die optimale Lösung für Ihr Zuhause.

Förderberatung

Wir beraten Sie rund um Förderungen und unterstützen Sie dabei, diese zu beantragen.

Exklusiver Stromtarif

Sichern Sie sich zusätzlich günstigen Strom für Ihre Wärmepumpe mit unserem Tarif Natur-Power Wärmepumpe PLUS. Hier erhalten Sie einen reduzierten Grundpreis für die Erstvertragslaufzeit. 
 

Ihr Weg zur Wärmepumpe PLUS

Beratung

In einem Beratungsgespräch (persönlich oder online) klären wir wichtige Liegenschaftsinformationen und beraten Sie zu unseren Wärmepumpenlösungen. 

Angebotserstellung

Wir erstellen Ihnen, nach unserer Beratung, ein individuelles Angebot für eine Wärmepumpe PLUS. Gerne unterstützen wir Sie bei der Suche nach einem regionalen Bankpartner. 

Beauftragung

Sie beauftragen die SWG mit Unterzeichnung des Vertrages und Rücksendung an uns.

Fördermittelberatung

Unsere Energieberaterinnen und -berater kennen die Förderprogramme und beraten Sie individuell zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten. Auch bei der Beantragung unterstützen wir Sie gerne.

Projektumsetzung

In Zusammenarbeit mit dem Innungshandwerk setzen wir das Projekt bei Ihnen vor Ort um und bauen die Wärmepumpe inkl. aller relevanten Bauteile ein. Für Rückfragen oder wenn es um den Service Ihrer Anlage geht, bleiben die SWG Ihr Ansprechpartner.

Unser Netzwerk für Ihren Komfort

Damit es für Sie maximal komfortabel wird, arbeiten wir bei Wärmepumpe PLUS mit der Kreishandwerkerschaft Gießen und den Innungsbetrieben Gießen zusammen. Das bedeutet:

  • Großes Netzwerk aus regionalen und geprüften Handwerksbetrieben
  • Keine langen Wartezeiten – wir vermitteln einen Fachbetrieb innerhalb kürzester Zeit
  • SWG als zentraler Ansprechpartner – wir übernehmen die Kommunikation mit allen beteiligten Gewerken

Sichern Sie sich jetzt Ihr PLUS und profitieren Sie von unserem breiten Netzwerk an Fachleuten. 

Unser Stromtarif: Natur-Power WP

Für unsere Wärmepumpen Kundinnen und Kunden bieten wir auch den passenden Stromtarif: Natur-Power WP

  • 100 % Ökostrom aus erneuerbaren Energien
  • 24 Monate Laufzeit
  • Danach unbestimmte Verlängerung
  • eingeschränkte Preisgarantie 

Sprechen Sie uns gerne an, wir machen Ihnen das passende Tarifangebot.

Zum Tarif Natur-Power WP

Sie haben Interesse an Wärmepumpe PLUS, dann nutzen Sie gerne unser Kontaktformular.

Welche Vorteile hat eine Wärmepumpe?

Rund 80% des Endenergieverbrauchs eines Durchschnittshaushalts entfallen laut Umweltbundesamt immer noch auf die Bereitstellung von Wärme. In vielen Fällen kommen hier noch fossile Energieträger wie Erdgas oder -öl zum Einsatz. Das ist auf lange Sicht nicht nur teuer, sondern bringt auch Nachteile für die Umwelt mit sich. 

Wer langfristig kostengünstig und klimafreundlich heizen möchte, ist gut beraten, auf erneuerbare Energien umzusteigen. Wie etwa auf eine Wärmepumpe. Diese Anlagen funktionieren wie ein umgekehrter Kühlschrank: Sie holen Wärme aus der Umwelt, etwa der Luft, dem Boden oder dem Wasser draußen, und bringen sie ins Haus. Dort geben sie die Wärme an die Heizung ab. 

 

Ihre Ansprechpartner in der Energieberatung

Astrid Weixler

Energieeffizienz Expertin für Förderprogramme des Bundes

FAQ

Wärmepumpen transportieren Wärme aus der Umgebungsluft, dem Grundwasser oder dem Erdreich in Gebäude. Ein Kältemittel, das in einem geschlossenen Kreislauf fließt, nimmt Wärme auf und verdampft dabei. Ein mit Strom angetriebener Kompressor verdichtet das nun gasförmige Kältemittel, was dessen Temperatur deutlich ansteigen lässt. Ebendiese Temperaturerhöhung durch Druck ist der zentrale Punkt. Denn in einer weiteren Komponente, dem Verflüssiger, gibt das Kältemittel bei hohem Druck und dadurch hoher Temperatur Wärmeenergie an das Heizsystem ab. Dabei geht es wieder in den flüssigen Zustand über und kann, nachdem im Entspannungsventil Druck und somit auch Temperatur wieder abgesenkt wurden, erneut Umweltwärme aufnehmen.

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind konstruktionsbedingt günstiger zu haben als Grundwasser- oder Erdwärmepumpen. Sie ziehen ihre Energie aus der Umgebungsluft und wandeln diese in Wärme um, um Räume zu heizen und Warmwasser zu bereiten. Sie stellen eine umweltfreundliche und wirtschaftliche Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen dar. 2025 wurden deutschlandweit knapp 300.000 Luft-Wasser-Wärmepumpen installiert, deutlich mehr als Gas-Brennwertgeräte, die lange Zeit in Deutschland das beliebteste Heizsystem waren.

Wärmepumpen sind in der Lage, auch an eisigen Wintertagen Wärme zu erzeugen, auch wenn ihre Effizienz bei sinkender Außentemperatur abnimmt. Deshalb verfügen die allermeisten Geräte serienmäßig über einen elektrischen Heizstab. Dabei handelt es sich um eine Art Tauchsieder, der, wenn die Leistung der Wärmepumpe abnimmt, anspringt und die Wärmepumpe unterstützt.

Die Jahresarbeitszahl (JAZ) gibt das Verhältnis von der erzeugten Nutzwärme zur dafür eingesetzten elektrischen Energie. Sie beschreibt also die Effizienz des Systems über ein volles Jahr. Eine Anlage mit der JAZ 4 erzeugt demnach im Jahresmittel vier Kilowattstunden Wärme mit nur einer Kilowattstunde Strom.

Im realen Betrieb liegt die JAZ in Deutschland bei 3 bis 3,5 – bei gut geplanten, also auf das Gebäude abgestimmten Systemen auch darüber. Wichtig zu wissen: Die JAZ ist keine fixe Größe, sondern eine Kennzahl aus der Praxis, die von diversen Faktoren abhängt. Neben den jeweiligen Außentemperaturen spielen das Nutzungsverhalten und verschiedene technische Aspekte eine Rolle, die es bei der Planung zu berücksichtigen gilt.

Luft-Wasser-Wärmepumpen gelten als extrem zuverlässig. Die Erfahrungen aus Ländern, in denen Wärmepumpen schon deutlich länger Standard sind, zeigen, dass die Geräte problemlos 20 Jahre und länger funktionieren. Und das selbst unter schwierigeren Bedingungen – etwa in Schweden oder in der Schweiz. Darüber hinaus punkten Wärmepumpen mit einem im Vergleich zu Öl- und Gas spürbar geringerem Wartungsaufwand. Die meisten Hersteller empfehlen jährliche Checks. Im Gegensatz zu Öl- oder Gasbrennern sind die aber nicht vorgeschrieben. Und eine regelmäßige Tankreinigung und Besuche vom Schornsteinfeger braucht es auch nicht.

Üblicherweise werden Wärmepumpen mit Ökostrom betrieben. Heißt: Sie sparen ab dem ersten Tag 100 Prozent der CO2-Emissionen ein, die durch die Heizung und die Warmwasserbereitung entstehen. Wie hoch die absolute Einsparung ausfällt, hängt folglich vom ursprünglichen System ab, das der Wärmepumpe weichen musste. Im eine typischen Altbau-Einfamilienhaus können in der Regel mehrere Tonnen CO2 jährlich eingespart werden.

Ja, die Kosten für eine Wärmepumpe sind förderfähig. In Deutschland gibt es Zuschüsse von bis zu 70 Prozent des Anschaffungspreises beim Umstieg von einer Öl- oder Gasheizung. Für eine umfassende Förderberatung steht Ihnen unsere Energieberatung im SWG-Kundenzentrum am Marktplatz gerne zur Verfügung.

Ja – in den allermeisten Fällen rechnet sich der Umstieg. Immer vorausgesetzt ist die korrekte Berechnung des Wärmebedarfs und die entsprechende Dimensionierung der Anlage. Wie hoch die Einsparung ausfällt, hängt natürlich entscheidend von der Entwicklung der Energiepreise ab. Fest steht: Fossile Energieträger werden aufgrund des zu zahlenden, absehbar steigenden CO2-Preises immer teurer. Dem gegenüber stehen spezielle Ökostromtarife wie unser Natur-Power WP, die preislich deutlich unter denen für Haushaltsstrom liegen. Aktuelle Beispiele aus der Praxis zeigen Einsparungen der Betriebskosten zwischen 50 und 80 Prozent.

Übrigens: Schon 2024 kam das Fraunhofer Institut bei seiner Ariadne-Studie zu dem Schluss, dass sich Wärmepumpen über 20 Jahre in Altbauten rechnen. In energetisch sanierten Gebäuden amortisieren sie sich deutlich schneller. Und im Neubau sind sie ohnehin die wirtschaftlichste Alternative unter den Individualheizungen.

Luftwärmepumpen werden üblicherweise außerhalb von Gebäuden, in Gärten oder auf Terrassen installiert. Auf diese Weise können sie Luft aufnehmen, ihr die Wärme entziehen und diese dann nutzen, um sowohl Haus als auch Wasser zu erwärmen. In der Regel beläuft sich die benötigte Stellfläche auf wenige Quadratmeter zuzüglich eines eventuellen Abstands zwischen Wärmepumpe und Hauswand. Der ist nötig, um eine gute Luftzirkulation zu ermöglichen.

Kurz gesagt: zu vernachlässigen. Die Außeneinheit der Wärmepumpe erzeugt zwar Geräusche. Die liegen bei etwa 60 Dezibel und sind mit einem normalen Gespräch vergleichbar. Die größte Geräuschemission tritt in Wintermonaten auf. Also dann, wenn Fenster geschlossen sind und sich niemand länger im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon aufhält.

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