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Heizkostencheck

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Primärenergiefaktor

0,28: Spitzenwert für unsere Wärme

Jährlich berechnen wir den Primärenergiefaktor für unsere Wärme- und Stromerzeugung neu. Für 2015 haben wir den neuen Spitzenwert von 0,28 ermittelt. Damit konnten wir schon zum siebten Mal in Folge den Primärenergiefaktor senken (siehe Tabelle in der rechten Spalte). Damit verbunden ist auch eine deutliche Reduktion der Kohlendioxid (CO2)-Emissionen.

Primärenergiefaktor – was ist das überhaupt?

Der Primärenergiefaktor gibt an, wie viel Primärenergie man je nach Energieträger für eine bestimmte Menge Endenergie benötigt.

fP= Primärenergie/Endenergie

Beispiele Primärenergiefaktor für

  • Erdgas: 1,1
  • Wärme von den SWG: 0,28

Weitere Beispiele finden Sie in der rechten Spalte.

Das bedeutet: Um 100 kWh (oder 100%) Endenergie zu erhalten, benötigt man

  • mit Erdgas: 110 kWh (oder 110 %) Primärenergie
  • mit Wärme von den SWG: 28 kWh (oder 28 %) Primärenergie.

Primärenergiefaktor der SWG-Wärme wird weiter sinken

Für die Zukunft peilen wir einen weiter sinkenden Primärenergiefaktor an. Dazu trägt zum einen bei, dass wir weitere Blockheizkraftwerke (BHKW) auf Biogas umstellen. Außerdem haben neue effiziente Erzeugungsanlagen einen senkenden Effekt. Wenn 2016 die TREA 2 ans Netz geht, dürfte der Primärenergiefaktor mit einem Schlag unter die Marke von 0,2 fallen. Letzten Endes peilen wir einen Primärenergiefaktor von Null an. Möglich werden solch gute Werte, weil wir seit jeher große Teile der benötigten Wärme in Kraft-Wärme-Kopplung produzieren. Der gleichzeitig mit der Wärme entstehende Strom wirkt sich positiv auf die Kalkulation des Primärenergiefaktors aus. Schließlich wird dafür keine zusätzliche Primärenergie benötigt.

Positiver Nebeneffekt: Deutlich weniger CO2

Die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom in Kraft-Wärme-Kopplung erspart der Umwelt viel CO2. Würden die gleichen Mengen Wärme und Strom getrennt in herkömmlichen Kesseln und Kraftwerken erzeugt, entstünden jährlich rund 54.500 Tonnen mehr klimaschädliches CO2. Dieser Wert gilt für den aktuellen Primärenergiefaktor 0,28. Sinkt der Wert weiter, reduziert sich auch der CO2-Ausstoß nochmals. Bei einem Primärenergiefaktor Null würden Jahr für Jahr etwa 125.000 Tonnen CO2 weniger in die Atmosphäre gelangen.